Mervans
| Mervans | ||
|---|---|---|
| Staat | ||
| Region | Bourgogne-Franche-Comté | |
| Département (Nr.) | Saône-et-Loire (71) | |
| Arrondissement | Louhans | |
| Kanton | Pierre-de-Bresse | |
| Gemeindeverband | Bresse Revermont 71 | |
| Koordinaten | 46° 48′ N, 5° 11′ O | |
| Höhe | 183–214 m | |
| Fläche | 28,78 km² | |
| Einwohner | 1.485 (1. Januar 2023) | |
| Bevölkerungsdichte | 52 Einw./km² | |
| Postleitzahl | 71310 | |
| INSEE-Code | 71295 | |
| Website | Homepage Mervans | |
Mervans [] ist eine französische Gemeinde in der Region Bourgogne-Franche-Comté im Département Saône-et-Loire. Sie gehört zum Arrondissement Louhans, zum Kanton Pierre-de-Bresse und zum Gemeindeverband Bresse Revermont 71. Die Gemeinde hat 1.485 Einwohner (Stand 1. Januar 2023)[1], sie werden Mervandiaux[2] genannt.
Geografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage und Struktur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gemeinde liegt im nördlichen Drittel des Arrondissement Louhans eher westlich und liegt 11,15 Kilometer südwestlich des Kantonshauptortes Pierre-de-Bresse und 19,3 Kilometer nordnordwestlich von Louhans-Châteaurenaud.
Im Norden grenzt Mervans an La Racineuse, im Nordosten an Dampierre-en-Bresse und im Osten an Serley. Zwischen Dampierre und Serley schiebt sich ein Anhängsel nach Osten bis zu den Gemeinden La Chapelle-Saint-Sauveur im nördlichen und La Chaux im südlichen Grenzbereich. Im Süden liegt die Gemeinde Saint-Germain-du-Bois, im Südwesten Devrouze, im mittleren Westen Diconne und im Nordwesten Serrigny-en-Bresse. Zwischen Serrigny und Diconne schiebt sich ein Ausläufer der Gemeinde Villegaudin, die zum Arrondissement Chalon-sur-Saône gehört, bis an die Grenze von Mervans.
Die Gemeinde liegt in der Landschaft der Bresse[3].
Die Gemeinde wird durch INSEE eingestuft als «ländliche Ortschaft». Die Bevölkerung lebt zu etwa einem Drittel im Bourg, der Rest in zahlreichen Weilern und Einzelsiedlungen.
Die Gemeinde ist schwach bewaldet, lediglich im Westen und Süden finden sich kleinere zusammenhängende Waldflächen. Verstreut im Gemeindegebiet finden sich zudem etwa zehn Pappelplantagen.
In der Gemeinde werden 2077,1 Hektar (etwa 72,2 % des Gemeindegebiets) als landwirtschaftlich genutzte Flächen deklariert, wobei 37,5 Hektar für den Bioanbau zugelassen sind (Stand: 2024, 2023 erst 6,7 ha). Rund 31 % des Landwirtschaftslandes wird permanent als Wiese genutzt, auf 18 % wird Weichweizen und auf rund 22 % Körner- und Silomais angebaut.[4]
Gewässer
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]An Stehenden Gewässern finden sich heute im Gemeindegebiet elf benannte Étangs von verhältnismäßig geringer Fläche. Die gesamte Wasserfläche macht weniger als 50 Hektar aus.
Ganz im Norden der Gemeinde, an der Grenze zu La Racineuse liegt der Étang de Jean Mathey *. Weiter westlich, im Bois de Roselay liegt der Étang de la Sablonnière *. In dem auffälligen östlichen Anhängsel liegt der Étang du Moulin *, der zum Teil auf Gemeindegebiet von Serley liegt. Zwei weitere Étangs liegen ebenfalls auf der Gemeindegrenze, deren Namen unbekannt sind. Östlich des Bourg liegt der Étang de la Dame *, ebenfalls etwa zur Hälfte auf dem Gebiet der Gemeinde Serley. Auf der gegenüberliegenden Seite des Bourg, im Grand Bois de Reversey liegt der Étang d'Auger *. Südlich davon, im Bois Landrau liegen drei Étangs: der Grand Étang *, der Étang Violat * und der Étang Landrau *. Noch etwas südlicher, auf der Grenze zu Devrouze liegt der Étang de Messire Pierre *. Schließlich liegen ganz im Süden der Gemeinde noch zwei Étangs, der Étang Neuf * und der Étang Philippe *, nebst zwei weiteren, unbenannten Étangs auf der Gemeindegrenze zu Saint-Germain-du-Bois.
Als wichtigstes fließendes Gewässer in der Gemeinde ist La Guyotte[5] zu nennen. Sie bildet schon die Grenze zwischen Saint-Germain-du-Bois und Serley und verläuft weiter nach Norden, jetzt als Grenzfluss zwischen Mervans und Serley. Bei den Prés de Pontoux fließt sie nordwestlich, umfließt den Vieux Bourg und wendet sich nach Norden. Beim Champ Marion erreicht sie die Grenze zu Dampierre-en-Bresse. Eine kurze Strecke bleibt sie Grenzfluss, bis sie sich nach Osten wendet und damit die Gemeinde verlässt.
Auf ihrem Weg durch die Gemeinde, unmittelbar nördlich des Bourg, nimmt La Guyotte das Flüsschen Ruisseau Briant[6] auf. Es fließt von Devrouze nach Norden, bildet Grenzfluss bis Les Quatre Soitures um dann Richtung Bourg zu fließen.
Der Briant nimmt ebenfalls nördlich des Bourg Le Colombier[7] auf, der die Étanggruppe mit dem Grand Étang und den Étangs Violat und Landrau entwässert. Er fließt nördlich durch den Bourg und mündet in den Briant und gemeinsam werden sie kurz darauf von der Guyotte aufgenommen.
Ebenfalls wichtig für die Gemeinde ist La Florence[8]. Die Florence erreicht Mervans im Westen, beim Grand Bois de Reversey als Grenzfluss zu Diconne bis Petit Reversey. Sie durchquert das nordwestliche Gemeindegebiet und verlässt Mervans bei Les Vernes Richtung La Racineuse.
Bei den Prés de Pontoux im Osten der Gemeinde mündet schließlich noch der Ruisseau de l’Étang du Moulin[9] in die Guyotte. Er kommt von Serley her und berührt die Gemeinde lediglich als Mündungsort.
Étang de la Sablonnière (18 568 m² bei 46° 49′ N, 5° 12′ O)
Étang du Moulin (245 m² bei 46° 48′ N, 5° 15′ O), dient als Niederschlagsreservoir gemeinsam mit Serley
Étang de la Dame (27 048 m² bei 46° 48′ N, 5° 12′ O) gemeinsam mit Serley
Étang d'Auger (19 521 m² bei 46° 47′ N, 5° 10′ O)
Grand Étang (30 515 m² bei 46° 47′ N, 5° 10′ O)
Étang Violot (11 813 m² bei 46° 47′ N, 5° 10′ O)
Étang Landrau (15 426 m² bei 46° 47′ N, 5° 10′ O)
Étang Messire Pierre (18 908 m² bei 46° 47′ N, 5° 11′ O) gemeinsam mit Devrouze
Étang Philippe (24 490 m² bei 46° 46′ N, 5° 12′ O)
Étang Neuf (18 204 m² bei 46° 46′ N, 5° 12′ O)
Étang Milot, Lodge (14 307 m² bei 46° 47′ N, 5° 12′ O)
Étang des Blaudes, kommunaler Fischweiher (16 602 m² bei 46° 48′ N, 5° 12′ O)
Flächenangaben: Maximalflächen aus IGN - INPE Inventaire national des plans d'eau
Verkehrswege
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Von Westen her zieht die Départementsstraße D970[10] durch die Gemeinde, durchquert den Bourg und zieht sich anschließend in südöstlicher Richtung weiter nach Saint-Germain-du-Bois.
In Nord-Süd-Richtung verläuft die D996[11], die Frontenard mit Simard verbindet. Sie kreuzt die D970 im Bourg von Mervans.
Schließlich verbindet noch die D313 La Chaux mit Mervans. Sie kommt von Nordosten, von Dampierre-en-Bresse und mündet im Bourg in die D970.
Im Westen der Gemeinde kommt von Süden her die D204, die Thurey mit Dampierre-en-Bresse verbindet. Sie erreicht die Gemeinde bei Toppes de Glairans, erreicht die D970, mit der sie sich für 530 Meter vereinigt, nach Westen verläuft und bei Glairans wieder nach Norden zieht, um bei La Vèvre die Gemeinde zu verlassen.
Schließlich mündet noch bei Le Petit Soutenans die D32 in die D970. Sie zweigt bei La Ronce in Serley aus der D13 ab, durchquert den Bourg von Serley und erreicht die Gemeinde Mervans. Diese Départementsstraße ist lediglich 4,435 Kilometer lang.
In Mervans besteht ein Bahnhof der SNCF (Linie Dijon–Saint-Amour), die durch die TER Bourgogne bedient wird.
Weiler und Fluren
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zur Gemeinde gehören folgende Weiler und Fluren: L’Allée, La Barre, La Blaude, Bois-Mercey, Le Burteau, Buxy, Le Chapoutot, Charmois, La Charmotte, Le Châtelet, Le Chêne, La Croix-Fournier, Bief de l’Étang-Chasse-Loup (Gewässer), Étang-Monard (Gewässer), Glairans, Gouge, La Goule, La Griffonière, Gué-de-Buxy, Les Guillemin, Le Haut-de-Gouge, L’Hôpital, Le Martray, Le Maupas, Le Meix-Gagnard, Montcharvey, Le Nuzeret, La Platte-des-Bois, Reure-le-Château, Reure-sur-Florence, Le Reversey, Saint-Claude, Soutenant, Les Toppes-de-Glairans, Toulouse, La Tuilerie, La Vaivre, La Varenne, Le Vernois, La Ville-Basse, La Ville-du-Bois[12].
Klima
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Klima in Mervans ist warm und gemäßigt. Es gibt das ganze Jahr über deutliche Niederschläge, selbst der trockenste Monat weist noch hohe Niederschlagsmengen auf. Die Klassifikation des Klimas nach Köppen und Geiger ist Cfb ((Gemäßigtes) Ozeanklima). Die Temperatur liegt im Jahresdurchschnitt bei 12,0 °C. Der wärmste Monat ist der Juli mit einer Durchschnittstemperatur von 21,2 °C, der kälteste der Januar mit 3,3 °C. Über ein Jahr verteilt summieren sich die Niederschläge auf 1081 mm, dabei ist der November mit 117 mm der niederschlagsreichste, während Juli als trockenster Monat 72 mm aufweist. Über das ganze Jahr werden etwa 2764 Sonnenstunden gezählt.
| Mervans | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Klimadiagramm | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Mervans
Quelle: climate-data.org Daten 1991 – 2021 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Toponymie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mervans wird im 11. Jahrhundert erstmals erwähnt: Villa in territorio Cabilonensi quae Mervens dicitur… (Ein Ort im Chalonnais, der Mervens genannt wird…). Die Erklärung, der Ortsname Marvant sei aus mare au vent (windiger Tümpel) entstanden, ist wohl eine schöne Erfindung. Ebenso wenig plausibel ist eine Entstehung im Sinne eines Besitzes von Merowingern. Viel eher dürfte der Ortsname in gallorömischer Zeit entstanden sein und den Besitz eines Mervius, Merulfus o. ä. bezeichnet haben.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Mittelalter war Mervans eine Baronie, die den Herren von Vienne während mehr als vier Jahrhunderten gehörte. Aus Dokumenten von 1260 und 1279 geht hervor, dass diese Mervans, Longepierre und Seurre vom Herzog von Burgund zu Lehen erhalten hatten. Mit dem Aussterben der de Vienne ging der Besitz an die d’Antigny über. 1450 wurde Nicolas Rolin, Kanzler von Burgund, Besitzer der Herrschaft, die später an die Hochberg, de Longueville, d'Orléans, den Grafen von Soissons überging. Der Prinz von Carignan verkaufte die Herrschaft 1700 an Claude Fyot III. de la Marche, Abt des Klosters Saint-Étienne in Dijon. 1736 wurde die Baronie in den Rang des Marquisats de la Marche erhoben, umfassend Mervans, Devrouze, Villegaudin, Diconne und Saint-Martin-en-Bresse. Die Siedlung war von Mauern und Gräben umgeben. Zwischen der Guyotte und dem Briant gelegen, bestand sie aus einer Hauptstraße, die von Häusern gesäumt war, die – ähnlich wie in Louhans – mit Arkaden und Vorbauten eine Art Galerie bildeten. Diese Bauweise ist wohl auf die klimatischen Bedingungen zurückzuführen, Markt wurde unter den Arkaden, von Regen geschützt, gehalten. Diese Bauweise ist heute noch beim Maison en pans de bois sichtbar.
Wie der Ort selbst, war auch die Festung von Gräben umgeben. Sie stand bei der Kirche – der Ort heißt noch heute Châtelet – und wurde als Château de la Motte bezeichnet. Sie wurde im 17. Jahrhundert während des Krieges gegen die Franche-Comté zerstört und zu Beginn des 18. Jahrhunderts noch ganz abgerissen. Im Schloss befand sich im ersten Stock eine offene Galerie, wohin sich die Herrscherin mit ihren Damen und Dienerinnen setzen konnte, um Bänkelsängern zu lauschen, die ihnen huldigten. Diese Bauweise blieb dem Herrschaftsschloss vorbehalten, obwohl auch andere Adlige aus der Umgebung Häuser in Mervans besaßen. Die Häuser waren aus Eichenholz, das aus den nahen Wäldern kam, die Wände aus Baumstämmen im Fachwerkstil waren abgedichtet mit einer Art Mörtel aus Lehm und zerhacktem Stroh. Im 18. Jahrhundert wurde ein neues Schloss im Weiler Reure errichtet, ein Michel Lory ließ 1770 zudem im Weiler Glairans ein Schloss nach dem Vorbild von Serrigny-en-Bresse errichten.
1852 wurden anlässlich von Grabungen verschiedene Gegenstände gefunden: Schwertklingen, Dinge des täglichen Gebrauchs, Geldstücke, Schlüssel und Knochen und insbesondere ein Sarg mit einem gut erhaltenen Skelett.
Es ist wahrscheinlich, dass die heutige Kirche (Saint-Maurice geweiht) aus dem 14. Jahrhundert stammt, vermutlich gebaut durch einen der Herren von Antigny aus dem Hause Vienne. Darin befinden sich mehrere Grabsteine, verziert mit Figuren und gotischen Schriftzügen. Das Kirchenschiff stürzte 1902 ein und wurde erst 1925 wieder errichtet. Der Glockenturm blieb jedoch bestehen und ist sehr originell, geformt als achteckige, verdrehte Pyramide mit einer Gesamthöhe von 49 m, wovon 33 m für die Spitze. Die verdrehte Spitze lässt den Betrachter glauben, der Turm stehe schief, was jedoch lediglich eine Illusion ist. Die Legende behauptet, der Turm sei in einer Nacht durch die unsichtbaren Hände von Feen gebaut worden. Eine Anzahl Löcher, die diese absichtlich offen ließen, konnten nie geschlossen werden und was für Material auch immer verwendet wurde, es fiel von selber wieder herunter.
Die Pfarrei von Mervans war lukrativ und beinhaltete den Titel eines Erzpriesters der Bresse, angegliedert war eine Familiarité.
Das 14. Jh. brachte die Pest und wie die ganze Bresse, litt Mervans 1348 unter den Folgen, wie eine Inschrift auf einem Grabstein beweist. Nur 13 Familien entkamen ihr und bildeten hernach die Bruderschaft der Dreizehn.
Mervans, das seine Eigenständigkeit von den Herren von Vienne für 17 Pfund 10 Sous erkaufte, besaß alle Einrichtungen eines großen Dorfes oder einer kleinen Stadt. Die Herrschaft hatte einen Kastellan, zeitweise waren drei Notare tätig, es bestand eine Leprastation, die später zum Spital wurde und dem Heiligen Sébastien gewidmet war. Um dieses Zentrum, das eine gewisse Wichtigkeit in der Region hatte, waren große Wälder und Feuchtgebiete, die durch die zunehmende Kultivierung des Bodens verschwanden und den Handel in Mervans gedeihen ließ. Im Ort befanden sich fünf Getreide-, zwei Ölmühlen und zwei Ziegeleien. Im 19. Jahrhundert wurden erbaut: 1844 – Mairie-Knabenschule neben dem Pfarrhaus, 1845 – Getreidemarkt, 1850 – die freie Schule bei der Grande Place, 1857 – Pfarrhaus, 1883 – Bahnhof. Im 20. Jahrhundert entstanden: 1905 – Neue Schule, 1938 – Schule in Glairans, 1967 – Gemeindeverwaltung und Post und während der ersten Hälfte des Jahrhunderts bestand eine Bahnlinie Chalon-sur-Saône – Mervans. 1988 wurden noch 65 Landwirtschaftsbetriebe gezählt.
Die Herren von Mervans
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mervans gehörte zum Lehen der Herzöge von Burgund an die Herren von Sainte-Croix. Durch den Verkauf eines Teils der Güter war Mervans eng verbunden mit den Geschicken von Louhans.
Wohl der letzte Angehörige des Hochadels war Charles Philippe d’Albert (* 1695, † 1758), er verkaufte seine Güter in der Bresse an François Guyet. Er war Conseiller d’État (Staatsrat), Maître des requêtes und Intendant der Finanzen in Lyon. 1722 wurde Guyet vom König zum Gouverneur von Louhans ernannt, 1724 wurde die Baronie Louhans zur Grafschaft erhoben. Damit wechselte die Herrschaft Louhans zur Noblesse de robe.
Die Herren von Louhans pflegten ihr Lehen aufzuteilen und an verschiedene Vasallen weiterzugeben.
1450 übernahm Nicolas Rolin, Kanzler des Burgund, die Baronie von Mervans zu Lehen. Er war bereits Herr von Authumes, wo er ein Schloss besaß. Sein Sohn, Antoine Rolin d’Emery gab die Herrschaft zurück an Philipp von Hachberg-Sausenberg.
Später wurde das Lehen verkauft an Claude Fyot III. de la Marche, Kommendatarabt des Klosters Saint-Étienne in Dijon, der seit 1680 Herr von Bosjean war. Sie gehörte weiterhin der Familie Fyot de la Marche (Nicht zu Verwechseln mit den Grafen de la Marche) und wurde zur Baronie Mervans.
Seit dem 12. Jahrhundert gehörte ein weiteres Lehen der Familie de la Marche, die in Villegaudin ein Schloss besaß. Einige Herren de la Marche waren Vögte und Marktvögte von Chalon-sur-Saône. Philipp de la Marche war Gruyer de Bourgogne[A 1] und 1434 Gouverneur des Château de Joux. Er heiratete Jeanne Bouton, verstarb 1437. Sein Sohn war Olivier de la Marche, einer der berühmtesten Söhne der Bresse. Ein Nachkomme, René de Lenoncourt heiratete Marguerite Fyot. Ihre Tochter, Reynette verkaufte 1636 die Herrschaft de la Marche an ihren Onkel. Damit waren diese beiden Lehen vereint bei den Fyots.
1736 zum Marquisat de la Marche erhoben, zu Ehren von Claude Philibert Fyot, Graf von Bosjean, Baron von Mervans und Montpont, erster Präsident des Parlement des Burgunds. 1772 gelangten das Marquisat de la Marche, die Baronie Mervans und die Grafschaft Bosjean an einen Jean Fyot, Comte de Dracy.
Die weitere Lehen in der Gemeinde waren:
- Le Chapoutot: wurde benannt nach Jacques Chapotot, Trésorier de France, der das Lehen 1662 besaß
- Le Burteau: gehörte Colmont de Vaugrenant, später dem Marquis de Scorailles
- Reure-sur-Florence: gehörte dem Marquis de Bataille, Herr von Dampierre-en-Bresse und la Chaux
Diese Lehen wurden Teil des Marquisats und verloren ihre Eigenständigkeit. Das Marquisat umfasste die Pfarreien Mervans, Devrouze, Villegaudin, Saint-Martin-en-Bresse und Diconne und somit etwa 100 km2.
Mit der Französischen Revolution 1789 wurden die Vorrechte des Adels abgeschafft, sie behielten lediglich noch ihre Titel.
Heraldik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit dem 30. November 1984 braucht Mervans das Wappen, das auf die Familie de Vienne[13] zurückgeht. Aus einem Vertrag geht hervor, dass Mervans bereits 1266 zum Besitz dieser mächtigen Familie gehört hatte. Das Wappen wird üblicherweise im Oberwappen ergänzt durch eine Mauerkrone mit drei Türmen, um darzulegen, dass es sich um das Wappen eines Gemeinwesens und nicht einer Familie handelt. Noch leben Nachkommen der Familie de Vienne, die zum Tragen des Familienwappens berechtigt sind. Blasonierung: In Rot ein goldener Adler, blau bewehrt und beschnabelt, mit ausgebreiteten Flügeln.[14]
Bevölkerung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| Mervans: Einwohnerzahlen von 1793 bis 2022 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1793 | 1.792 | |||
| 1800 | 1.559 | |||
| 1806 | 1.617 | |||
| 1821 | 1.998 | |||
| 1831 | 2.118 | |||
| 1836 | 2.002 | |||
| 1841 | 2.140 | |||
| 1846 | 2.068 | |||
| 1851 | 1.971 | |||
| 1856 | 1.832 | |||
| 1861 | 1.832 | |||
| 1866 | 1.880 | |||
| 1872 | 1.800 | |||
| 1876 | 1.835 | |||
| 1881 | 1.891 | |||
| 1886 | 1.886 | |||
| 1891 | 1.961 | |||
| 1896 | 1.925 | |||
| 1901 | 1.904 | |||
| 1906 | 1.940 | |||
| 1911 | 1.945 | |||
| 1921 | 1.824 | |||
| 1926 | 1.887 | |||
| 1931 | 1.815 | |||
| 1936 | 1.783 | |||
| 1946 | 1.777 | |||
| 1954 | 1.683 | |||
| 1962 | 1.608 | |||
| 1968 | 1.598 | |||
| 1975 | 1.593 | |||
| 1982 | 1.285 | |||
| 1990 | 1.231 | |||
| 1999 | 1.169 | |||
| 2006 | 1.331 | |||
| 2011 | 1.465 | |||
| 2016 | 1.488 | |||
| 2022 | 1.488 | |||
| Quelle(n): EHESS/Cassini bis 1968,[15] ab 1968 INSEE[16] Anmerkung(en): • Ab 1962 offizielle Zahlen ohne Einwohner mit Zweitwohnsitz • Höchste Einwohnerzahl 1841 mit 2140, tiefste Einwohnerzahl 1999 mit 1169 (54,6 % vom Maximum) | ||||
| Bevölkerungsstruktur | Anzahl Einwohner 1 | männlich | weiblich | davon Ausländer 2 | Anteil % |
|---|---|---|---|---|---|
| 1488 | 729 | 759 | 35 | 2,4 |
| Männer | Alterstufe | Frauen |
|---|---|---|
19 |
40 | |
88 |
125 | |
137 |
148 | |
156 |
137 | |
107 |
106 | |
102 |
94 | |
120 |
110 |
Die Bevölkerungsstruktur zwischen Männern und Frauen ist ziemlich ausgeglichen, wobei 43 % der Bevölkerung jünger als 45 Jahre sind. Die Gruppe der unter 15-Jährigen macht 15 % der Bevölkerung aus. Demgegenüber sind 37 % der Einwohner älter als 60 Jahre und damit im Rentenalter. Diese Struktur dürfte auf die Tatsache zurückzuführen sein, dass seit 1999 dank einer regen Bautätigkeit die Wohneinheiten um 28 % zugenommen haben. Dadurch dürfte ein starker Zuzug von jungen Familien mit Kindern erfolgt sein. Bei der Gelegenheit ist darauf hinzuweisen, dass die Gemeinde rund 90 Plätze in Alters- und Pflegeheimen anbietet.
| Wohnstruktur 4 | Anzahl Wohneinheiten | davon Häuser | Wohnungen | Sonstige | Zu-/Abnahme seit 1999 |
|---|---|---|---|---|---|
| 799 | 699 | 92 | 8 | +28,5 % = 177 WE | |
| davon Hauptwohnsitz 5 | 660 | ||||
| Zweit- oder Ferienwohnsitz | 62 | ||||
| vakant | 77 |
Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Unternehmen, Betriebe, Ladengeschäfte und Einrichtungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In der Gemeinde befinden sich nebst der Mairie und Kirche folgende Unternehmen nach Branchen:
| Branche | Anzahl Betriebe |
|---|---|
| Industrie und verarbeitendes Gewerbe | 10 |
| Baugewerbe | 16 |
| Groß- und Einzelhandel, Verkehr, Beherbergung und Gastronomie | 32 |
| Information und Kommunikation | 2 |
| Finanz- und Versicherungsdienstleistungen | 1 |
| Grundstücks- und Wohnungswesen | |
| Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen | 12 |
| Öffentliche Verwaltung, Unterricht, Gesundheits- und Sozialwesen | 14 |
| Sonstige Dienstleistungen | 15 |
|
Land- und Forstwirtschaftsbetriebe[18] |
15 |
In der Gemeinde befinden sich zwei Bäckereien, ein Supermarkt, ein Blumenladen, eine Bank, vier Coiffeur- und drei Schönheitssalons, ferner fünf Autogaragen, zwei Bestattungsunternehmen, eine Tierarztpraxis, drei Bauhandwerksbetriebe, vier Schreinereien/Zimmereien, zwei Elektriker, zwei Maler/Gipser und 3 Installateurgeschäfte. Im Ort befindet sich ein Campingplatz (46 Stellplätze), ein Hotel (neun Zimmer) und drei Restaurants, je ein Tennis-, Fußball- und Pétanqueplatz, zwei Turn- und Sporthallen und ein Mehrzwecksaal. Im medizinischen Bereich zwei Ärzte, ein Zahnart, fünf Physiotherapeuten, eine Apotheke, zwei Krankenschwestern, ein Seniorenheim, eine Einrichtung für Seniorenbetreuung und -hauspflege. Mervans besitzt einen Bahnhof (ohne TGV-Anschluss) und ein Taxiunternehmen, eine Post und eine Feuerwehrkaserne[19]. Der Wochenmarkt findet am Freitagvormittag statt. Am Vormittag des ersten Sonntags im Monat findet ein Markt der regionalen landwirtschaftlichen Produzenten statt.
Geschützte Produkte in der Gemeinde
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Als AOC-Produkte sind in Mervans Crème et beurre de Bresse[20][21], Volaille de Bresse[22][23][24] und Dinde de Bresse[25] zugelassen.
Bildungseinrichtungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In der Gemeinde besteht eine École primaire[26] (École maternelle und École élémentaire) Lucie Aubrac, die der Académie de Dijon[27] untersteht und von 123 Schulpflichtigen (davon 11 mit Behinderung) in sieben Klassen besucht wird (Schuljahr 2024–2025[28]). Für die Schule gilt der Ferienplan der Zone A[29].
Öffentlicher Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gemeinde wird bedient durch die Linien:
- LR 715[30] (lignes régulières) der Linie Saint-Germain-du-Bois ↔ Chalon-sur-Saône von den Haltestellen Place du Marché und Glairans
- TER[31] der Linie Seurre ↔ Louhans-Châteaurenaud (teilweise Bourg-en-Bresse) von der Haltestelle Gare SNCF.
Während der Schulzeiten verkehren die Busse zwei- bis dreimal täglich, während der Ferienzeiten teilweise auf Verlangen, an Sonn- und allgemeinen Feiertagen ist der Verkehr eingestellt. Die TER-Linie wird teilweise mit Taxis betrieben.
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Kirche Saint-Maurice mit verdrehtem Turmhelm und glasierten Ziegeln. Kurzbeschrieb und Bilder bei: Homepage der Gemeinde[32] oder bei Pastorale Tourisme & Loisirs[33].
- Maison en pans de bois, eines der ältesten Fachwerkhäuser in der Bresse, aus dem 15. Jahrhundert[34].
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Pierre de Saint Jacob (1906–1960), Historiker
Anmerkungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Ein Gruyer ist ein Beamter mit eigener Gerichtsbarkeit, der ab dem 13. Jahrhundert im Auftrag eines hohen Gerichtsherrn die Staatswälder betreut. Er scheidet die Jungwaldgebiete aus, kontrolliert das Verhalten in den Wäldern und urteilt in erster Instanz über Vergehen, die in den Wäldern und Flüssen seines Bezirks, der Gruerie begangen werden, angefangen bei Sachbeschädigungen oder bäuerlichem Missbrauch. Dieser Titel wurde sehr lange in Burgund, der Franche-Comté, der Bretagne und auch in Lothringen verwendet, wo die Grueries bis 1747 bestanden. Die Reform der Wälder setzte dieser Funktion oder vielmehr dieser Bezeichnung ein Ende.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Claude Courtépée (1721–1781): Description historique et topographique du Duché de Bourgogne. Band 5. Chez Causse, Dijon 1780 (französisch, google.fr [abgerufen am 3. Februar 2026]).
- Lucien Guillemaut (1842–1917): Histoire de la Bresse Louhannaise. Les temps anciens et le Moyen Âge. Band 1. Imprimerie Auguste Romand, Louhans (französisch, google.com [abgerufen am 3. Februar 2026]).
- Lucien Guillemaut (1842–1917): Histoire de la Bresse Louhannaise. Les temps modernes jusqu’à 1789. Band 2. Imprimerie Auguste Romand, Louhans (französisch, google.com [abgerufen am 3. Februar 2026]).
- Lucien Guillemaut (1842–1917): Armoiries et familles nobles de la Bresse louhannaise: armoiries ouvrières, armoiries particulières et de familles. Vve L. Romand, Louhans 1909 (französisch, bnf.fr [abgerufen am 3. Februar 2026]).
- Paul-Louis Fonrojat: La Bresse bourgignonne à travers les âges. L’écomusée de la Bresse bourguignonne, Pierre-de-Bresse, 2011
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Mervans. auf INSEE. Institut national de la statistique et des études économiques, abgerufen am 14. Februar 2026 (französisch).
- Mervans. Présentation de la commune. Ministère de la Culture, 2008, abgerufen am 14. Februar 2026 (französisch).
- Mervans. in der POP Plateforme ouverte du patrimoine. Ministère de la Culture, abgerufen am 14. Februar 2026 (französisch).
- Mervans. in Patrimoine en Bourgogne-Franche-Comté. Direction Culture, Sport et Jeunesse, abgerufen am 14. Februar 2026 (französisch).
- Webpräsenz der Gemeinde. Mervans. Mairie de Mervans, abgerufen am 14. Februar 2026 (französisch).
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Geschichte der Bresse
- Römerstraßen in der Bresse
- Bresse, Geografie, Geomorphologie, Wirtschaft
- Bresse bourguignonne, Beschreibung der Bresse als Naturlandschaft
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Commune Mervans. auf banatic.interieur.gouv.fr. Ministère de l’Intérieur et des Outre-Mer, abgerufen am 11. Mai 2026 (französisch).
- ↑ Mervans. auf habitants.fr. Abgerufen am 11. Mai 2026 (französisch).
- ↑ Atlas des paysages de Saône-et-Loire. Direction départementale des territoires, abgerufen am 18. Mai 2026 (französisch).
- ↑ Mervans. auf agri-map.fr. Abgerufen am 7. Juli 2026 (französisch).
- ↑ La Guyotte, Länge 41,1 km, Zufluss zum Doubs, Quelle bei 46° 43′ 7″ N, 5° 14′ 26,9″ O in Saint-Usuge auf ca. 205 m, Mündung bei 46° 56′ 25,1″ N, 5° 8′ 26,9″ O in Navilly auf ca. 175 m, La Guyotte auf sandre.eaufrance.fr
- ↑ Ruisseau Briant, Länge 12,48 km, Zufluss zur Guyotte, Quelle bei 46° 43′ 15,2″ N, 5° 9′ 9,4″ O in Simard auf ca. 207 m, Mündung bei 46° 48′ 5,8″ N, 5° 11′ 15,7″ O in Mervans, auf ca. 185 m Ruisseau Briant auf sandre.eaufrance.fr
- ↑ Le Colombier, Länge 3,1 km, Zufluss zur Guyotte, Quelle bei 46° 46′ 39,4″ N, 5° 10′ 5,9″ O in Devrouze auf ca. 201 m, Mündung bei 46° 48′ 5,8″ N, 5° 11′ 15,7″ O in Mervans auf ca. 185 m, Le Colombier auf sandre.eaufrance.fr
- ↑ La Florence, Länge 11,33 km, Zufluss zur Guyotte, Quelle bei 46° 46′ 23,5″ N, 5° 6′ 6,1″ O in Diconne auf ca. 209 m, Mündung bei 46° 49′ 49,8″ N, 5° 10′ 21,7″ O in La Racineuse auf ca. 182 m, La Florence auf sandre.eaufrance.fr
- ↑ Ruisseau de l’Étang du Moulin, Länge 6,24 km, Zufluss zur Guyotte, Quelle bei 46° 48′ 55,1″ N, 5° 14′ 39,8″ O in Serley auf ca. 213 m, Mündung bei 46° 47′ 35,9″ N, 5° 12′ 7,9″ O in Mervans auf ca. 189 m, Ruisseau de l’Étang du Moulin auf sandre.eaufrance.fr
- ↑ Départementsstraße D970. auf routes.wikia.com. Abgerufen am 18. Mai 2015 (französisch).
- ↑ Départementsstraße D996. auf routes.wikia.com. Abgerufen am 22. Mai 2015 (französisch).
- ↑ Dictionnaire Topographique de Saône-et-Loire. Comité des Travaux Historiques et Scientifiques, abgerufen am 8. Juli 2026 (französisch).
- ↑ Hozier, Charles-René d' (1640-1732).: VOLUMES RELIES du Cabinet des titres : recherches de noblesse, armoriaux, preuves, histoires généalogiques. Armorial général de France, dressé, en vertu de l'édit de 1696. Gallica, abgerufen am 24. Dezember 2023 (französisch).
- ↑ Armorial des communes. Mervans. Archives départementales de Saône-et-Loire, abgerufen am 24. Dezember 2023 (französisch, Originalblasonierung: De gueules à l'aigle éployé d'or armé et membré d'azur).
- ↑ Einwohnerstatistik auf cassini.ehess.fr. cassini.ehess.fr, abgerufen am 29. März 2024 (französisch).
- ↑ Dossier complet, Commune de Mervans (71295). Insee.fr, abgerufen am 3. Mai 2026 (französisch).
- ↑ Nombre d’unités légales et d’établissement en 2023. Commune de Mervans (71295). Insee.fr, 31. Dezember 2023, abgerufen am 20. April 2026 (französisch).
- ↑ Portrait de territoire - Données de cadrage. Commune de Mervans. In: stats.agriculture.gouv.fr/. Agreste, abgerufen am 20. April 2026 (französisch, Gemäß Erhebung von 2020).
- ↑ MERVANS - Le cadre de vie des Territoires. In: eterritoires.fr. Abgerufen am 2. Juli 2024 (französisch).
- ↑ Crème de Bresse. auf INAO L’Institut national de l’origine et de la qualité. Abgerufen am 1. März 2026 (französisch).
- ↑ Beurre de Bresse. auf INAO L’Institut national de l’origine et de la qualité. Abgerufen am 1. März 2026 (französisch).
- ↑ Poularde de Bresse. auf INAO, L'Institut national de l'origine et de la qualité. Abgerufen am 1. März 2026 (französisch).
- ↑ Chapon de Bresse. auf INAO, L'Institut national de l'origine et de la qualité. Abgerufen am 1. März 2026 (französisch).
- ↑ Volaille de Bresse ou Poulet de Bresse. auf INAO, L'Institut national de l'origine et de la qualité. Abgerufen am 1. März 2026 (französisch).
- ↑ Dinde de Bresse. auf INAO, L'Institut national de l'origine et de la qualité. Abgerufen am 1. März 2026 (französisch).
- ↑ Annuaire de l'éducation. In: education.gouv.fr. Ministère de l'éducation nationale, abgerufen am 12. April 2026 (französisch).
- ↑ Homepage der Académie de Dijon. Abgerufen am 10. Januar 2016 (französisch).
- ↑ Effectifs d’élèves par école. In: data.education.gouv.fr. Abgerufen am 11. April 2026 (französisch).
- ↑ Calendrier scolaire. Abgerufen am 12. April 2026 (französisch).
- ↑ Horaire LR 715 Saint-Germain-du-Bois ↔ Chalon-sur-Saône. (PDF) In: www.viamobigo.fr. Mobigo Bourgogne-Franche-Comté, abgerufen am 30. März 2026 (französisch).
- ↑ Horaire TER Seure ↔ Louhans-Châteaurenaud. (PDF) In: www.viamobigo.fr. Mobigo Bourgogne-Franche-Comté, abgerufen am 31. März 2026 (französisch).
- ↑ Kurzbeschrieb Glockenturm. Mairie de Mervans, abgerufen am 22. Juli 2024 (französisch).
- ↑ Kurzbeschrieb und Bilder Église Saint-Maurice. (PDF) In: pastourisme71.com. Pastorale Tourisme & Loisirs, abgerufen am 22. Juli 2024 (französisch).
- ↑ Maison en pan de bois auf der Base Mérimée
